Verkauf von LBBW-Wohnungen
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Der Verkauf von rund 21.000 Wohnungen der Landesbank in Stuttgart (LBBW) geht nun bald in die letzte Runde. 3800 dieser Wohnungen liegen in Stuttgart, 3000 in der Region Stuttgart. Die restlichen Häuser und Wohnungen finden sich in den großen und weit zerstreut auch in vielen kleineren Städten im Land. Die LBBW Immo GmbH hat auch in Städten wie Berlin, München, Wiesbaden und Erfurt Eigentum. Doch nun muss sie auf Druck der EU verkauft werden. Das ist die Reaktion der EU darauf, dass die LBBW in der Bankenkrise mit einer Milliardensumme der öffentlichen Hand gerettet werden musste. Der Verkauf sollte bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.
Dabei stehen die rund 21.000 Einheiten nicht einzeln zum Verkauf. Wer die LBBW-Wonhungen kaufen will, muss auch die LBBW Immobilien GmbH in Stuttgart mit circa 1000 Mitarbeitern übernehmen und die Arbeitsplätze bis 2015 aufrechterhalten.
Das sogenannte Baden-Württemberg-Konsortium will sich im Erfolgsfall verbreitern. Als Anprechspartner gelten in diesem Fall die Kommunen, die sich am Anfang des Jahres zu einer rein kommunalen Bietergemeinschaft zusammengeschlossen haben. Zu diesen Kommunen gehören unter Anderem Freiburg und Esslingen. Hier will man einige LBBW-Wohnungen im öffentlichen Besitz halten und auf diese Weise Spekulationen vorbeugen. Im Wohnungshandel bedeuten Spekulationen, dass Häuser gekauft und aufgeteilt werden, so dass man die Wohnungen rasch wieder verkaufen kann.
Auch der Mieterschutzverein in Stuttgart warnt davor, die Wohnungen einer Firma zu überlassen, die auf Aufteilungen spezialisiert ist. Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass in solchen Fällen nur noch wenig Geld in die Wohnungen investiert wird und so kommen ganze Stadtteile schnell herunter.


