Sanierung des Leonberger Hallenbades steht an
Über die weitere Zukunft des Leonberger Hallenbades sollte ein Bürgerentscheid bestimmen. Gewählt wurde dazu in 48 städtischen Bezirken, in denen man es insgesamt auf eine Wahlbeteiligung von 40,6 brachte. Das Ergebnis war überraschend schnell ausgezählt und eindeutig.
So haben sich fast 10 900 Bürger in den kommunalen Bürgerentscheid für die Sanierung des technische maroden Sportzentrums entschieden. Das benötigte Quorum von 25 Prozent, um den Abrissbeschluss einzubeziehen, wurde damit mehr als erfüllt. Damit stehen knapp 30 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung rund 9 Prozent gegenüber, die gegen eine Sanierung gestimmt haben. Unter den Mitstreitern der Initiative „Sanierung Ja“ waren somit viele überraschte, aber vor allem erleichterte Gesichter vorzufinden. Man freut sich hier auf vielen Seiten über den belohnten Einsatz.
Auf Seite des Oberbürgermeisters Bernhard Schuler traf man auf eine weniger euphorische Reaktion. Für ihn beginnt ein Großteil der Arbeit erst jetzt und so ließ er, im Hinblick auf die knappe Abrissentscheidung im Gemeinderat, verlauten, dass bereits ein ganzes Jahr Arbeit verloren gegangen wäre.
Die geschätzten Kosten der anstehenden Sanierung des Sportzentrums liegen bei etwa 10 Millionen Euro, wobei die Arbeiten des Leo-Bades noch nicht mit einberechnet worden sind. Dabei hat man sich einen sehr straffen Zeitplan gesetzt. An erster Stelle steht dabei das Sportzentrum, das zunächst so weit repariert werden soll, dass die Nutzung ab Herbst 2013 wieder möglich ist. Damit ist neben den Sporthallen auch das Hallenbad gemeint, um sicher zu stellen, dass sowohl der Schulsport als auch der Saisonbetrieb der Handballer hier stattfinden kann und auch die Wassersport-Vereine über ein Winterdomizil verfügen.
Ein weiterer Schritt soll dann in der Sommerpause folgen, wobei man sich vor allem der Bad-Sanierung widmen will.


