Theatinerkirche
1959 gelobte Henriette Adelheid von Savoyen, Gemahlin von Kurfürst Ferdinand Maria, die "schönste und wertvollste Kirche" errichten zu lassen - als Dank für die Geburt eines Erbprinzen. Im April 1663 wurde dann der Grundstein für die heutige Theatinerkirche gelegt. Die Fertigstellung zog sich allerdings über mehrere Jahre hin, so dass erst 100 Jahre nach der Weihe 1675 - damals war die Kirche noch im Rohbau - eine Fassade für das Gebäude entworfen wurde. Die katholische Stiftskirche St. Kajetan wurde Theatinerkirche genannt, weil sie Hof- und Ordenskirche des Theatinerordens war. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie teilweise zerstört, aber bereits 1955 wurde der Wiederaufbau abgeschlossen. Sie ist ausserdem die erste im Stil des italienischen Spätbarock erbaute Kirche nördlich der Alpen.
Theaterkirche, Quelle: Petra Dirscherl / pixelio.de
Der Bayerische Löwe
Der Löwe ist nicht nur mehrfacher Bestandteil des bayerischen Wappens, er ist auch Symbolfigur des Freistaats und findet sich auf zahlreichen Denkmälern und Auszeichnungen wieder. Er ist zum Besipiel der Bavaria Statue über der Theresienwiese zur Seite gestellt und steht an jeder Seite des Aufgangs zur Münchener Feldherrenhalle in Stein gemeißelt. Das königliche Tier symbolisiert Mut und Stärke und ziert deshalb die bayerische Tapferkeitsmedaille. Fußballfans kennen den TSV 1860 München wahrscheinlich zudem noch als die "Münchener Löwen".Hofbräuhaus München
Das weltberühmte Hofbräuhaus am Platzl liegt in der Münchener Altstadt und war lange Zeit Sitz der dazugehörigen Brauerei Hofbräu. 1589 gab der damalige Herzog Wilhelm V. den Bau des Hofbräuhauses als Brauerei zur Versorgung des WIttelsbacher Hofs und dessen Bediensteten in Auftrag. Als der Tourismus in München zunahm erfreute sich das Hofbräuhaus immer größerer Beliebtheit, deshalb ließ der Prinzregent Luitpold den Gastbereich stark vergrößern und im Stil der Neorenaissance umbauen. Ausserdem ließ er die Brauerei in den Stadtteil Haidhausen verlegen. 1897 wurde das Hofbräuhaus in seiner neuen Form eröffnet. In dem historischen Gebäude wurde 1920 die NSDAP gegründet und Hitler verkündete hier im Zuge dessen das 25-Punkte-Programm. Im Zweiten Weltkrieg wurde es vollständig zerstört, erst 1958 nach der Rekonstruktion wiedereröffnet.Das Siegestor
Das beeindruckende Siegestor trennt die Ludwigsstraße von der Leopoldstraße und markiert damit die Grenze zwischen den Münchener Vierteln Maxvorstadt und Schwabing. Den Bau des Triumphbogens hat 1840 Ludiwg I. in Auftrag gegeben. Das Tor sollte nach Vorbild des Konstantinbogens in Rom als Abschluss der Prachtstraße Ludwigs geplant werden. Von 1843 bis 1852 wurde es aus Kehlheimer Kalkstein gebaut. Auf dem Tor befindet sich die Bavaria, die auf der Quadriga stadtauswärts blickt - "dem bayerischen Heere entgegen". Nach der schweren Beschädigung im Zweiten Weltkrieg hat das Tor eine neue Inschrift erhalten: "Dem Sieg geweiht, vom Krieg zerstört, zum Frieden mahnend." Damit ist das Siegestor heute ein Mahnmal des Friedens.
Siegestor, Quelle: sirknippsalot / pixelio.de
Olympiastadion München
Das Olympiastadion befindet sich im Olympiapark in München. Das auffällige Gebäude wurde von der Architektengemeinschaft Behnisch & Partner entworfen, das Zeltdach macht die Konstruktion unverwechselbar. Heute finden dort etwa 69.000 Zuschauer Platz, damit gehört es zu den größten Fußballstadien der Welt. Hier wurden deutschlandweit die meisten internationalen Sportturniere ausgetragen. Ausserdem war es das Heimstadion des FC Bayern und des TSV 1860 München, sie sind 2005 allerdings in die neue Allianz-Arena umgezogen. Zudem ist es ein beliebter Veranstaltungsort für alle möglichen Events, unter anderem Konzerte und Feierlichkeiten.
Olympiastadion, Quelle: Robert Köhn / pixelio.de
Bavaria - Ruhmeshalle
Die Ruhmeshalle befindet sich im Bavariapark und bildet ein Ensemble mit der Bavaria, einer monumentalen Bronze-Darstellung der Symbolgestalt und weltlichen Patriotin Bayerns. Im Kopf dieser Statue befindet sich eine Plattform, die über eine Wendeltreppe im Inneren der Figur erreicht werden kann. In der Ruhmeshalle befinden sich lebensechte Büsten von historischen Persönlichkeiten, unter anderem von Ludwig I., der auch den Bau dieser besonderen "Hall of Fame" in Auftrag gegeben hat. Die Säulenhalle wurde wie das Siegestor und die Feldherrenhalle in München aus Kehlheimer Kalkstein errichtet.
Bavaria mit Ruhmeshalle, Quelle: Ivan Simunik / pixelio.de