Magdeburg
Magdeburg
Die Hauptstadt Sachsen-Anhalts ist Magdeburg. Dort leben rund 231.525 Menschen auf einer Fläche von gut
200 Quadratkilometern, was Magdeburg zur zweitgrößten Stadt Sachsen-Anhalts macht. Erste urkundliche Erwähnung fand Magdeburg schon im Jahre 805, 2005 wurde das 1.200-jährige Bestehen ausgiebig gefeiert. Leider ist von der bewegten Geschichte Magdeburgs nicht mehr viel zu sehen: Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt beinah völlig zerstört. 90 % der Altstadt, 15 Kirchen und die Gründerzeit-Viertel wurden zerbombt. Mit erheblichem finanziellen Aufwand wurden einige historische Gebäude wie das Rathaus, der Dom oder das Kloster Unser Lieben Frauen mittlerweile wieder aufgebaut. Diese finden sich im Bereich der Altstadt. Für Touristen ebenfalls interessant sollte der Hasselbachplatz sein, der mittlerweile zum Zentrum von Magdeburgs Nachtleben avanciert ist.
Magdeburg ist auch wegen zwei berühmten Persönlichkeiten bekannt: Zum einem dem “deutschen Galileo” Otto von Guericke, der die Vakuumtechnik und die Elektrostatik maßgeblich entwickelte, und dem berühmten Barockmusiker Georg Philipp Telemann.
Die Stadt ist Verkehrsknotenpunkt und durch ihre günstige Lage an der Elbe mit eigenem Binnenhafen ein wichtiges Industrie- und Handelszentrum. Der Schwermaschinenbau, Chemie-, Eisen- und Stahlproduktion und die Fertigung von Papier und Textilien sind wichtige Standbeine für Magdeburg und die Region. Hier produziert und oder sitzt unter anderem die Deutsche Bahn AG, die EDEKA Märkte, REWE Group und Bosch. Eine Universität und eine Hochschule locken Studenten in die Stadt.
Magdeburg erstreckt sich größtenteils am westlichen Hochufer der Elbe. Wolfsburg liegt etwa 64 Kilometer nordwestlich, Braunschweig rund 75 Kilometer westlich und Berlin 130 Kilometer östlich. Laut einer Studie aus dem ersten Quartal 2007 hat Magdeburg hinter Hannover unter den 50 größten deutschen Städten den höchsten Anteil an öffentlichen Grünflächen im Stadtgebiet: Insgesamt 160 Biotope werden derzeit geschützt. Auch mehrere große Seen gibt es, etwa die Salbker Seen auf einer Fläche von 51,7 Hektar oder die beiden Barleber Seen, die sich insgesamt auf über 170 Hektar erstrecken.
Die Stadt teilt sich in 40 Stadtteile. Der Name Magdeburg geht auf die Burg und das germanische “magaþ” zurück, was so viel wie mächtig oder groß bedeutet. Im Jahr 1940 erreichte die Stadt ihren Bevölkerungshöhepunkt mit 346.600 Einwohnern, nach dem Krieg waren davon nur noch rund 90.000 Menschen übrig. Seit 1989 ist die Bevölkerungsentwicklung erneut rückläufig.
Die Empfehlung – Magdeburg – hin & weg
Stadtkarte von Magdeburg


