Die Herrenhäusergärten
Der Große Garten in Herrenhauses gilt als einer der bedeutendsten Barockgärten in Europa und stellt das historische Zentrum der Herrenhäuser Gärten dar. Der nördlich davon gelegene Berggarten ist einer der ältesten botanischen Gärten Deutschlands. Georgen- und Welfengarten, die beide im Stadtteil Nordstadt liegen, sind im Stil englischer Landschaftsgärten angelegt. Zusammen werden diese vier sehenswerten Grüninseln als die Herrenhäuser Gärten bezeichnet. Die Stadt Hannover hat die Anlage 1936 gekauft und umfassend neu gestaltet, heute befindet sich eine der letzten Arbeiten der Künstlerin Nike de Saint Phalle auf dem Gelände.Zoo Hannover
Der Zoo Hannover wurde am 4. Mai 1865 gegründet und umfasst eine Fläche von 22 Hektar. Gegenwärtig sind etwa 3400 Tiere mit 237 verschiedenen Arten auf dem Gelände vertreten, unter anderem Gorillas, Eisbären, Orang-Utans, Faultiere, Flusspferde, Flamingos, Zebras, Tiger, Elefanten, Pandas, Kängurus und Leoparden. Seit 1996 ist er ein "Erlebnis-Zoo" und gliedert sich in verschiedene Themenbereiche, in denen auch verschiedene Tiere zu finden sind. Es finden Fütterungen, Tier-Shows und Safaris statt und man kann Dschungel- und Evolutionspfade begehen oder den Streichelzoo für Kinder besuchen. Die Themenwelten sind jedoch immer dem natürlichen Lebensraum oder Kulturkreis der Tiere nachempfunden und bieten ihnen eine Möglichkeit zum Rückzug.
Zoo Hannover, Quelle: Susann Halli / pixelio.de
Der Maschsee
Der künstlich angelegte Maschsee bildet das größte Gewässer der niedersächsischen Landeshauptstadt. Er ist 2,4 Kilometer lang, 180 bis 530 Meter breit und daher optimal für Wassersportler. Jedes Jahr findet hier das Europäische Drachenbootrennen statt, man kann aber auch einfach Baden, Segeln oder Rudern. Im Winter ist das Eis auf dem See dick genug, damit man darauf Schlittschuhlaufen und Eishockeyspielen kann. Um den See erstreckt sich eine 6 Kilometer lange Laufstrecke. Radfahrer, Inline-Skater und Spaziergänger können den See auch problemlos umrunden. Jedes Jahr im Sommer findet hier ausserdem das mehrwöchige Maschseefest statt, das inzwischen bis zu 2 Millionen Besucher anzieht.
Maschsee, Quelle: Susann G. / pixelio.de
Das Alte Rathaus
Das Alte Rathaus im Stil der Norddeutschen Backsteingotik war das erste Rathaus von Hannover. Früher tagte hier der Rat der Stadt in einem Festsaal im ersten Stock und im Erdgeschoss wurden Waren gelagert. 1844 sollte das Gebäude abgerissen werden, doch empörte Proteste einer Bürgerinitiative haben das verhindert. Der Anführer der Proteste, Conrad Wilhelm Hase, ein Architekt, rekonstruierte von 1877 bis 1891 den reinen Baustil aus der Zeit um 1500. 1943 wurde das Alte Rathaus durch Luftangriffe teilweise zerstört. Heute befinden sich hier vor allem Läden. Besonders sehenswert sind heute die prachtvollen gotischen Fialengiebel und der Tonfries.
Alte Rathaus, Quelle: Birgit Winter / pixelio.de
Die Oper
Das Opernhaus in Hannover wurde 1845-52 am östlichen Tand der Altstadt im spätklassizistischem Stil erbaut. Architekt war der Hofbaumeister Georg Ludwig Friedrich Laven. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es bei einem der alliierten Luftangriffe von Brandbomben getroffen und brannte bis auf die Grundmauern aus. Es wurde im historischen Stil wiederaufgebaut und ab 1950 fanden wieder Aufführungen statt. 1985 wurde es unter Aufsicht des Architekten Dieter Oesterlen modernisiert. Heute zählt es zu den 20 besten Musiktheatern der Welt.
Oper Hannover, Quelle: special4kd / pixelio.de