Das Kulturzentrum Z-Bau
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Das alternative Kulturzentrum Z-Bau in Nürnberg wird schon wieder heiß diskutiert. Bauliche Mängel hätten längst saniert werden müssen. So kann nur noch ein Teil des Gebäudes von den dort arbeitenden Künstler genutzt werden. Nun gibt es einen Betreiberwechsel zu melden. Die Z-Bau GmbH macht der Musikzentrale (Muz) platz. Aber es sollte einen weiteren harten Rückschlag für das beliebte Künstlerhaus geben. Die von der Stadt mit den Umbaumaßnahmen beauftragten Ingenieure gestalteten die Umbaupläne neu. Eine lange Verzögerung des Baubeginns ist die Folge. Statt noch Ende dieses Jahres, werden die Arbeiten erst Anfang 2013 beginnen. Alleine 10 Millionen Euro wurden für die aufwendigen Umbauarbeiten des einstigen Kasernengebäudes reingeholt. Ziel war es, die Kapazität des Gebäudes zu erweitern und auch die Vielfalt der dort ansässigen Kunstsparten zu erhöhen. Derzeit sind kaum noch Künstler im Z-Bau anzutreffen. Nur ein harter Kern ist noch geblieben. Unter anderem sind noch der Kunstverein und einige bildende Künstler, die ihre Ateliers im Gebäude haben vor Ort. Während der Sanierungsarbeiten müssen die Künstler, die noch übriggeblieben sind das Gebäude räumen. Somit musste die Stadt andere Arbeitsplätze stellen. Jetzt beschäftigt sich das Amt für Kultur und Freizeit intensiv mit alternativen der Unterbringung. Am Ende der Arbeiten, sollen dann 700 Leute in der großen Halle Platz finden. Da es der Stadt ohnehin an größeren Räumen mangelt, dürfte das einen angenehmen Nebeneffekt darstellen. Viele Fragen bleiben noch offen. Die Künstler haben da teilweise eine andere Vorstellung von ihren Arbeitsräumen, als die Stadt und ihre Ingenieure. So wurden z.B. vor einigen Jahren die meterhohen Decken abgehangen, damit man Wärme einsparen konnte. Dies zum Verdruss der Künstler, die einen derartigen Beschluss, als kreative Einengung sahen. Man darf gespannt sein, wann die Sanierung dann tatsächlich beginnt.


