Bei den neuen Nachbarn vorstellen?
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Zu einem gelungenen Umzug gehört, wie jeder weiss, auch eine höfliche Vorstellungrunde bei den neuen und zukünftigen Nachbarn.
Nach erledigter Umzugsarbeiten, sollte der neue Mieter, oder Hauseigentümer es nicht unterlassen bei der Anliegerschaft vorstellig zu werden. Ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis trägt ungemein zum Wohlbefinden in einer Wohnung bei und will deshab gehegt und gepflegt werden. Natürlich müssen die neuen Nachtbarn nicht zu den allerdicksten Freunden werden, aber ein höflicher Umgang miteinander, der ist allemal drin.
Wer kennt nicht die peinlichen Situationen, die manchmal durch Verlegenheit entstehen können. In einem völlig anonymisierten Mietsbunker trifft man im Flur auf einen Nachbarn und bringt ein leises “Hallo” hervor, worauf dann ein peinliches Schweigen folgt und man schnell das Weite sucht. Muss das wirklich sein?
Schon kleine Schritte verhindern das entstehen derart unangenehmer Schwebesituationen. Wer die letzten Kisten in die neue Bude geschleppt hat, der macht die Runde von Tür zu Tür, von Klingel zu Klingel und stellt sich nach und nach allen Bewohnern des Hauses vor, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Frohnaturen können natürlich auch kleine Präsente, wie Blumen oder leckeres Gebäck, zur Auflockerung der Gesprächssituation einbringen.
Hier gilt es Fingerspitzengefühl zu zeigen. Manche exzentrischen Mitbewohner eines Hauses werden sich wohl nur auf höchst seltsame Gespräche einlassen, oder öffnen vor Angst erst gar nicht die Tür. Die Devise heißt “Jeder kann, keiner Muss” In einem jung-dynamischen Mietshaus kann auch über eine Einweihungsparty nachgedacht werden, zu der man dann die ganze Belegschaft einlädt. Wenn es dann nach dieser feucht-fröhlichen Party bereits in den ersten Wochen kollektive Katerstimmung im Haus gibt, ist die Hausgemeinschaft sicher enger zusammengewachsen.


